Unter Kaiser Napoléon wird eine Berg- und Hüttenschule in Geislautern (die „Ecole pratique des mines“) errichtet.
Wer wir sind
Die Technisch-wissenschaftliche Studentenverbindung Teutonia wird in diesem Jahr 104 Jahre alt. Ein stolzes Alter und immer jung geblieben.
Bis heute sind wir eine konfessionell ungebundene, nicht schlagende Gemeinschaft von Studenten und Absolventen aller Fachrichtungen der Hochschulen des Saarlandes.
In allen Lebenslagen, über Generationen hinweg füreinander einzustehen und zueinander zu halten, das ist unsere Bundesbrüderlichkeit.
Spaß und Erfolg – dafür stehen wir seit 104 Jahren!
1921
Gegründet
100+
Jahre Tradition
Offen
Konfessionell ungebunden
Teutonia Saarbrücken
Geschichte
Die Geschichte der Teutonia in der Geschichte der Region
Umbenennung in „Königliche Preußische Bergschule“ und Unterstellung unter die preußische Bergverwaltung. Ihre Aufgabe: Ausbildung von Grubensteigern. 1990 wird sie Bergingenieurschule.
Nach der Trockenlegung der großen Sumpfwiesen im Merziger Becken Gründung der Wiesenbauschule durch Wilhelm Tell von Fellenberg in Merzig.
Das Geburts-Dezennium der Gründungsburschen der Teutonia beginnt. Kaiser Wilhelm II. regiert das Deutsche Reich.
Mit Beginn des 20. Jahrhunderts wird die Erfindung als Hauptträger des technischen Fortschritts immer schneller abgelöst vom Prinzip der technischen Entwicklung.
In Saarbrücken wird die technische Privatschule Wilbert gegründet, die junge Leute an Sonntagvormittagen und Abendkursen für technische Berufe in der privaten Bauwirtschaft ausbildet.
1. August: Noch sind die Gründungsburschen zu jung, um „mit Gott für Kaiser und Reich“ in den 1. Weltkrieg zu ziehen.
Hungersnot in Deutschland; der „Steckrübenwinter“ setzt auch den Gründungsburschen zu.
9. November: Ende der Monarchie, Wilhelm II. dankt ab. 11. November: Waffenstillstand an der Westfront. 22. November: Französische Truppen besetzen Saarbrücken und in den folgenden Tagen das gesamte Saargebiet.
28. Juni: Unterzeichnung des Versailler Vertrages, der die Abtrennung des „Saargebietes“ vorsieht.
13. Februar: Ernennung der Regierungskommission des Saargebietes durch den Völkerbundsrat. Die technische Privatschule Wilbert wird Vollschule und der französischen Verwaltung der Saargruben unterstellt. Gründungszeit & Weimarer Republik1921–1932
21. Juli: Die drei Saarländer Eich, Hayo und Botzner – zuvor in der Verbindung Rheno-Guestfalia in Ilmenau aktiv – gründen im Gasthaus „Zur Sonne“ in Saarbrücken-Malstatt die TwV Teutonia an der Technischen Privatschule Wilbert. 1. Aktivsenior: Hayo.
Aktivsenior Karl Eich.
Aktivsenior Tutschi-Nelly.
Etwa 10 Bundesbrüder, darunter fast alle Gründungsburschen, verlassen die Schule und die Teutonia, um in Ilmenau weiter zu studieren. Karl Eich, erneut Aktivsenior, gewinnt mit seinem Leibfuchsen Willi Maurer eine zweite Gründergeneration: Willi Luchmann, Fritz Höpptner, Wendel Mayer, Friedrich Müller, Josef Schieffer, Albert Scholl und vor allem Robert Comes.
Die 1. Vollwichs wird durch ein persönliches Darlehen eines Bundesbruders finanziert. Aktivsenior Robert Comes. In Saarbrücken eröffnet die Staatliche Schule für Kunst und Kunstgewerbe – Vorgänger der hbkSaar.
Im Wintersemester Aufnahme in den Karthäuser Deputierten Conventsverband Bayern (KDCV).
Aktivsenior Robert Weber.
Aktivsenior Thimmer. Die „Technische Schule“ der Saargrubenverwaltung zieht in das Gebäude der ehem. Brauerei Knipper am Homburg um; nach Anbau eines dreistöckigen Gebäudes wird die Ausbildung auf Maschinenbau und Elektrotechnik ausgedehnt.
Gründung des Alt-Herren-Verbandes (AHV). 1. AH-Präside: Willi Maurer.
2. AH-Präside: Robert Comes (bis WS 1932/33). 18.–20. Juli: 9. Stiftungsfest mit Weihe des 1. Banners.
Im Sommersemester tritt die Aktivitas der Teutonia geschlossen aus und gründet die TV Cimbria mit den Farben schwarz-silber-grün. NS-Zeit & Zweiter Weltkrieg1933–1945
Die Alten Herren der Teutonia gründen eine neue Aktivitas – eine schlagende Verbindung. 30. Januar: Machtübernahme Adolf Hitlers in Deutschland.
13. Januar: Saarabstimmung – 90,8 % stimmen für die Rückgliederung an Deutschland. Die Schule wird als „Saarbrücker Höhere Technische Lehranstalt – HTL“ unter die provisorische Trägerschaft des Reichserziehungsministeriums übernommen.
Verbot des Verbindungslebens, Auflösung beider Verbindungen und öffentliche Verbrennung des Verbindungseigentums auf dem Neumarkt vor der damaligen Konstanten „Handelshof“ in Saarbrücken.
3. September: Beginn des Zweiten Weltkriegs, aus dem viele Bundesbrüder nicht mehr zurückkehren.
21. März: Besetzung Saarbrückens durch amerikanische Truppen. 10. Juli: Ablösung der US-Verbände durch französische Truppen; Übernahme der Regierungsgewalt durch die französischen Militärbehörden. Nachkriegszeit & Wiedergründung1946–1961
Januar: Wiederzulassung der politischen Parteien. 26. November: Wiedereröffnung der Staatlichen Höheren Technischen Lehranstalt (Studiendauer 5 Semester für Architektur, Ingenieurbau, Maschinenbau und Elektrotechnik).
16. Juli: Die Saar-Mark wird gesetzliches Zahlungsmittel. 5. Oktober: 1. Landtagswahl. 18. Dezember: 1. Kabinett Johannes Hoffmann. 31. Dezember: Ende der Militärregierung – das Saarland ist eigener Staat.
Die Studiendauer an der HTL wird auf 6 Semester erhöht.
3. Juni: Umzug der HTL in die neuen Gebäude an der Saaruferstraße. 23. Oktober: Volksabstimmung über das Saarstatut – 423.420 Saarländer sagen „Nein“, 201.982 sagen „Ja“. Robert Comes, Erich Krämer und Walter Schneider beginnen mit den Vorarbeiten zur Wiedergründung der TwV Teutonia.
20. Mai: Wiedergründung des AH-Verbandes im Hotel „Bastei“, Saaruferstraße 11. 1. AH-Präside nach dem II. Weltkrieg: Robert Comes. 1. Juni: Umbenennung der HTL in „Staatliche Ingenieurschule Saarbrücken“. 20. Oktober: Wiedergründung einer Aktivitas. 17. November: Erste Reception im Hotel „Bastei“.
1. Januar: Politische Angliederung der Saar an die Bundesrepublik. 16. März: Die ersten 20 Brandfüchse werden geburscht; 1. Aktivsenior: Fred Born. 18. Mai: Eintritt in den Bund Deutscher Ingenieurkorporationen (BDIC). 19.–22. Juli: 36. Stiftungsfest mit Weihe des 2. Banners in der ATSV Turnhalle.
2. AH-Präside: Willi Luchmann (bis 1960).
9. Mai: Der GC beschließt eine Satzung für die Aktivitas und die abgeänderte AHV-Satzung von 1957. 5. Juli: Wirtschaftliche Angliederung an die Bundesrepublik („Tag X“).
Juni: Wiederwahl AH-Präside Robert Comes (bis 1966).
16. April: Neue Satzung für den AHV. 27. Mai: Neue Satzung der Aktivitas. 16. Juni: Der AHC beschließt „Sehmers Eck“ als Konstante der Teutonia. Aufbau & Wachstum1965–1980
9. April: In der Hohenzollernstraße 78 werden Kellerräume als Verbindungsräume angemietet.
März: Wiederwahl AH-Präside Willi Luchmann. 3. Juni: 3. AH-Präside wird als erster der Nachkriegsburschen Fred Born (bis 1972). Robert Comes wird zum 1. Ehrenpräsiden ernannt.
3. Mai: Einweihung des 2. Verbindungsheimes in der Bruch-Brauerei, Scheidterstraße 24. 10. Mai: AHC-Beschluss zum Bekenntnis zur Grundsatzerklärung des burschenschaftlichen Arbeitskreises des BDIC.
1. September: Gründung der Fachhochschule des Saarlandes (FHdS) aus SIS und Staatlicher Werkkunstschule.
30. Juni: 4. AH-Präside Hermann Birnbreier (bis 1974).
21. Juni: Beschluss der heutigen Satzung über die Einheit von AH-Verband und Aktivitas, Eintragung ins Vereinsregister. Fred Born wird 1. Präside des Gesamtbundes (bis 1976).
15. Juni: 1. Saarbrücker Marktfrühschoppen der Korporationen. 12. Dezember: Erster Fuchs von der Universität des Saarlandes wird aktiv.
5. Mai: Die erste Ausgabe von TEUTONIA-aktuell wird vorgestellt.
17. Juli: Erste Sitzung des Europaparlaments.
Die Fachbereiche Betriebswirtschaft und Wirtschaftsingenieurwesen der FHdS ziehen an den Waldhausweg um. 12. November: Gründung des Saarbrücker Korporationsrings (SKR) durch 5 Korporationen. Das Teutonenhaus1982–1997
19. März: 6. Präside Alfred Breit (bis 1988).
28. Januar: 12 Bundesbrüder gründen die Eigentümergesellschaft Teutonenhaus (ETH). 1. Juli: Erwerb des Anwesens „Blücherstraße 20“. 24. Oktober: Einweihung des Teutonenhauses.
11. März: Wiederwahl Präside Wilfried Gerstner (bis 1990).
10. März: Errichtung eines Hilfsfonds für Studienbeihilfen. 28. April – 1. Mai: Saarbrücker Bundestagung des BDIC, größte Kneipe im Teutonenhaus mit über 120 Teilnehmern. 10. November: Fall der Berliner Mauer.
19. März: Wiederwahl Präside Fred Born; Amtsniederlegung wegen Erkrankung, vertreten durch AHxx Wulf-Dieter Schmidt. 3. Oktober: Deutsche Wiedervereinigung.
15. März: 7. Präside Manfred Herges (bis 1995). Die FHdS wird Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW).
22. Dezember: Das Jahrhunderthochwasser der Saar verursacht erhebliche Schäden in den Keller-, Toiletten- und Vorratsräumen des Teutonenhauses.
13. Mai: Als erster Teutone promoviert AH Dr.-Ing. Wolfgang Kreis. 24. Oktober: Jubiläumsempfang 10 Jahre Teutonenhaus.
30. Juni: Wiederwahl Präside Wilfried Gerstner.
27.–30. Juni: 75. Stiftungsfest im Festsaal des Saarbrücker Schlosses; Präside Wilfried Gerstner, Aktivsenior Jürgen Raphael. 29. Juni: Eph Fred Born wird zum 2. Ehrenpräsiden ernannt.
8. März: Wiederwahl Präside Fred Breit (bis 1998). Bundesbruder Data bringt die Teutonia ins Netz – erste Webpräsenz online. Neues Jahrtausend1998–heute
15. März: 9. Präside Roman Grethel (bis 2002).
Februar: Bundesbruder Romulus übernimmt die Administration der Internetpräsenz.
Mai: 25 Jahre TEUTONIA-aktuell.
9. März: 10. Präside Hans Müller (bis 2006).
24. September: Jubiläumsmatinee „20 Jahre Teutonenhaus“.
11. November: Ende der Umbauten im Kneipraum und Einweihung einer neuen Theke.
11. März: 11. Präside Dr. Wolfgang Kreis.
20. Mai: Unterzeichnung einer Kooperationsvereinbarung mit dem Ruder-Club-Saar (RCS).
100 Jahre TwV Teutonia – ein Jahrhundert Bundesbrüderlichkeit.
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